Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur SG Oldenburg von TERRE DES FEMMES www.frauenrechte-oldenburg.de

 
 Anstoß! In wenigen Wochen startet in Deutschland die Frauen-WM 2011. Das sportliche Großereignis haben das Frauenbüro der Stadt Oldenburg und die TERRE DES FEMMES e.V. – Städtegruppe Oldenburg zum Anlass genommen, mit sieben Expertinnen und Experten das Thema Frauenfußball und die Chancen der Integrationsförderung durch Sport zu diskutieren.  

Unsere Gesellschaft verändert sich seit Jahrzehnten. An manchen Schulen in Deutschland setzt sich die SchülerInnenschaft aus 20 Nationen und mehr zusammen. Auch im deutschen Frauennationalteam haben einige Spielerinnen einen Migrationshintergrund. Sie scheinen sich in unsere Gesellschaft gut integriert zu haben.

Bei dem ExpertInnengespräch standen Themen im Vordergrund, die nach den Chancen der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte durch Bewegung, Sport und Bildung fragten. Die Journalistin Sabine Schicke führte eine angeregte Diskussion zwischen Podiumsgästen und interessiertem (Fach-)Publikum durch den Abend..

- Kornelia Ehrhardt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg

- Rea Kodalle, Projektkoordinatorin des Oldenburger Aktionsbündnisses „Migration und Mobilität“

- Dr. Ulf Gebken, Leiter des Instituts Integration durch Sport und Bildung e.V. der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

- Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES

- Dr. Ayça Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg

- Kerstin Pößiger, Betreuerin des Oldenburger MICK-Projekt "Mädchen kicken mit"

- Helga Lowin, Lehrerin der IGS Helene-Lange-Schule und Organisatorin eines Schülerinnenaustausch mit Südafrikanerinnen, bei dem Fußball im Mittelpunkt steht.  

Im Verlauf des Gesprächs, dem zwei Inputvorträge der exemplarisch ausgesuchten Projekte vorausgingen, wurde schnell deutlich, dass Fußball eine große Chance bei der Entwicklung und der Integration der Mädchen spielen kann:

"Das größte für die Mädchen ist die Anerkennung, die sie durch eine Turnierteilnahme am Ende eines MICK-Projekts erfahren," berichtet Pößinger. "Und wenn die Fußballerinnen dabei auch noch von ihren Klassenkameraden und Familien unterstützt und geschätzt werden, kann das kann neben dem Klassenverband auch ihre Selbstwahrnehmung begünstigen". Zur Unterstützung zog Irmingard Schewe-Gerigk eine Studie heran, die besagt, dass Mädchen (und Frauen) motivierter, ehrgeiziger und selbstbewußter durch Sport werden würden. Auch durch Teamwork, dem Respektieren von Regeln, die auch in der Gesellschaft Anwendung finden oder einem Kennenlernen von Rollenbildern, die den Alltäglichen abweichen, sind Punkte, die das Selbstbild und den Charakter von Mädchen und Frauen nachhaltig stärken. Als eine wichtige Institution, auf die z.B. das MICK-Projekt großen Wert legt, wurden den (Fußball-)Trainerinnen und Assistentinnen zugeschrieben. Sie fungieren als Ansprech- und Vertrauenspersonen  - auch für die (noch zögerliche) Familie der Mädchen - aber auch als Rollenvorbilder, den es nachzueifern gilt.

Anstoß! Mit Frauenfußball zur Integration?

ExpertInnengespräch in Oldenburg

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